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== Zusatz eines Vasokonstriktors == Der Zusatz eines Vasokonstriktors (zur Gefäßverengung) bewirkt eine antagonistische Wirkung zur Vasodilatation (Gefäßerweiterung) des Lokalanästhetikums. Die Blutgefäße im Wirkbereich verengen und die Durchblutung wird gesenkt. Dadurch wird der Abtransport des Lokalanästhetikums selbst verlangsamt und seine Wirkungsdauer verlängert. Außerdem führt dies zu einer Blutleere im Operationsgebiet und dient somit bei chirurgischen Eingriffen der besseren Übersicht für den Operateur. Die Kombination von Procain und Adrenalin wurde im Jahre 1905 von Heinrich Braun als Meilenstein des medizinischen Fortschritts gelobt.
Quellen: de.wikipedia.org
=== Patientenklassifikation === Die Einteilung der Patienten in Risikoklassen erfolgt nach der ASA-Klassifikation. Das im Mai 1941 von Meyer Saklad et al. unter dem Titel Grading of patients for surgical procedures von der American Society of Anesthesiologists (ASA) vorgeschlagene Schema unterscheidet die Patienten vor der Narkose anhand von systemischen Erkrankungen. Für die ambulante zahnärztliche Behandlung sind von den sechs Gruppen nur die ersten drei Gruppen relevant. Die Gruppen vier bis sechs beschreiben Fälle, die einer stationären Behandlung bedürfen.
Quellen: de.wikipedia.org
ASA 1: Normaler, gesunder Patient ASA 2: Patient mit leichter Allgemeinerkrankung ASA 3: Patient mit schwerer Allgemeinerkrankung Neben den in der ASA-Klassifikation mit ASA 3 und höher Eingruppierten gelten Schwangere, Kinder und Patienten über 65 Jahre bei der zahnärztlichen Lokalanästhesie als Risikopatienten. Insbesondere die Auswahl der Konzentration des Vasokonstriktors soll je nach ASA-Grad und der voraussichtlichen Dauer des Eingriffs erfolgen. Die Klassifikation ist jedoch wegen unklaren Definitionen, auch nach diversen Modifikationen, umstritten.
Quellen: de.wikipedia.org
Bei einem Katecholaminzusatz > 1:100.000 wird die Grenzdosis eher durch den Vasokonstriktor bestimmt als durch die lokalanästhetische Substanz. Die Höchstdosis an Adrenalin (Epinephrin) limitiert in diesem Fall die zu verabreichende Menge an Lokalanästhetikum je Behandlungssitzung bei einem 70 kg schweren Menschen auf 20 ml. Bei Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen beträgt die Maximaldosis 40 Mikrogramm, was 8 ml der Lösung 1:200.000 (4 Karpulen) entspricht. Hinsichtlich der Höchstdosis ist der Adrenalinzusatz in Retraktionsfäden zu berücksichtigen, die zur Blutstillung nach der Präparation von Zähnen für Zahnersatz Anwendung finden. Bei Kindern bis 2 Jahren beträgt die Tageshöchstdosis eines adrenalinhaltigen Anästhetikums (1:200.000) 2 ml, bis 4 Jahren 4 ml, bis 12 Jahren 6 ml.
Quellen: de.wikipedia.org
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